„Sie müssen selbst verdienen“: US-Kongress will Ex-US-Präsidenten Renten kürzen

„Sie müssen selbst verdienen“: US-Kongress will Ex-US-Präsidenten Renten kürzen

Die US-Kongress-Abgeordneten haben vorgeschlagen, die Renten für die Ex-US-Präsidenten des Landes bis auf 200.000 US-Dollar pro Jahr zu beschneiden, wie das US-Magazin „Washington Examiner“ am Samstag meldet.

Heute bekommen die ehemaligen US-Staatschefs etwas mehr als 205.000 Dollar, allerdings betrifft die Initiative nicht nur die Rentenzahlungen. Der Initiator des Gesetzentwurfs, der Republikaner Jody Hice, hat darüber hinaus vorgeschlagen, stufenweise die Höchstgrenze der Summe zu senken, die für jeden ehemaligen US-Präsidenten für das Mieten eines Büros oder für die Entlohnung seiner Mitarbeiter zur Verfügung gestellt wird.

Sollte der Gesetzentwurf angenommen werden, wird sich diese Summe innerhalb von zehn Jahren bis auf 250.000 Dollar verringern.

Den Anhängern der Initiative zufolge verdienen die Ex-Präsidenten genügend an öffentlichen Auftritten und am Verkauf von Memoiren, weshalb sie nicht auf Subventionen angewiesen sind.

„Unsere Staatsschulden übersteigen 20 Billionen US-Dollar, und die von uns vorgeschlagenen Maßnahmen sind sehr wichtig, um den unkontrollierten Verbrauch von Budgetgeldern zu stoppen. Es ist empörend, die Steuerzahler zu bitten, die Ausgaben der Ex-Präsidenten, die Millionen US-Dollar an Büchern, Vorlesungen und allem anderem verdienen, zu bezahlen“, meint die Senatorin Joni Ernst, die zuvor den Mitgliedern des Senatsausschusses für nationale Sicherheit ein ähnliches Dokument vorgelegt hatte.

Dem Blatt zufolge hat der Ex-US-Präsident Jimmy Carter außer der Rente im vorigen Jahr zusätzlich 230.000 Dollar bekommen, Bill Clinton — über 700.000 Dollar und George Bush Jr. —über 800.000 Dollar.

 

Quelle: Sputnik

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