Der Gefangenenaustausch zwischen den Republiken im Donezbecken und der Ukraine soll laut Vertretern der Volksrepubliken bis zum Neujahr stattfinden, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Freitag.

Laut dem Chef der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko, rief Putin dazu auf, sich an Prinzipien der Menschlichkeit zu halten. Anschließend waren in der Ukraine und im Donezbecken positive Verkündigungen über die Bereitschaft zum Austausch zu hören. Was konkret Putin zu Sachartschenko und dem Leiter der Volksrepublik Lugansk, Igor Plotnizki, sagte, ist nicht bekannt. Wie jedoch der Vorsitzende des Volksrats der Volksrepublik Donezk Denis Puschilin sagte, hätte der Prozess ohne Vermittlung Putins nicht beginnen können.

„Russland ist ein kontinuierlicher Vermittler bei der Regelung des Konfliktes. Angesichts der Tatsache, dass Russlands Präsident dieser Frage auf Bitte Medwedtschuks persönlich Zeit widmete, entstanden große Aussichten auf den Gefangenenaustausch vor Jahresende, der seit langem von der ukrainischen Seite torpediert wird. Es sind bereits Fortschritte zu erkennen“, sagte Puschilin.

Inzwischen kündigte Kiew ebenfalls die Bereitschaft an, mit dem Gefangenenaustausch zu beginnen. SBU-Sprecherin Jelena Gitljanskaja sagte, dass die ukrainische Seite zum Alle-gegen-Alle-Austausch bereit sei und jede Initiative begrüße, die den Menschen helfen würde, nach Hause zurückzukehren.

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