DIHK-Präsident Eric Schweitzer fordert einen «Koalitionsvertrag für mehr Investitionen». Foto: Bernd Von Jutrczenka

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag hat enttäuscht auf das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen reagiert.

„Für die deutsche Wirtschaft ist das Scheitern der Sondierungsgespräche eine Enttäuschung“, erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer. „Denn damit wird eine Chance verpasst, ideologische Grenzen zu überwinden und sachgerechte Lösungen zu finden.“

Die FDP erklärte zuvor, aus den Verhandlungen mit Union und Grünen über ein gemeinsames Regierungsbündnis auszusteigen. Damit steht Deutschland vor Neuwahlen.

„Es besteht die Gefahr, dass jetzt die Arbeiten an wichtigen Zukunftsthemen unseres Landes lange verzögert werden“, kritisierte Schweitzer. „Deutsche Unternehmen müssen sich nun auf eine möglicherweise längere Phase der Unsicherheit einstellen.“

Das sei für die Wirtschaft immer schwierig. „Aber der DIHK vertraut darauf, dass alle verantwortungsbewussten Akteure am Ende doch noch zu vernünftigen Kompromissen fähig sind“, fügte Schweitzer hinzu.

Quelle: Epochtimes

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