Wie die EZB in einem «Meinungspapier» mitteilte, sieht sie die Einlagensicherung bei den Banken als nicht mehr notwendig an. Kleinsparer und Kleinunternehmer sollen gefälligst für das Missmanagement der Banken bluten.

Geht es nach der Europäischen Zentralbank (EZB), soll die Einlagensicherung, welche bislang Guthaben bis zu 100.000 Euro absichern soll, fallen. Die Sparer sollen damit im Falle einer Bankenpleite gefälligst faktisch vollumfänglich am Bail-in beteiligt sein und dafür finanziell bluten müssen.

So schreibt die EZB, dass die Einlagensicherung nicht mehr länger notwendig sei, stattdessen sollte diese durch «beschränkte Ausnahmen» ersetzt werden. Oder wie es im Bankerjargon heißt, soll «während einer Übergansperiode Depositoren Zugang zu einer angemessenen Summe ihrer gedeckten Einlagen» erhalten, um «die Lebenshaltungskosten für fünf Werktage auf Anfragecb.europa.eu/…/en_con_2017_47_f_sign.pdfe decken zu können».

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