Bei einer Neuwahl droht ein weiterer Absturz der Union – und die Wähler wollen Merkel einfach nicht mehr sehen.

Von Marco Maier

Merkels Stern verglüht. Lediglich bei den CDU-Anhängern und jenen der Grünen (was schon sehr viel aussagt) kann sie noch mehrheitlich auf Rückhalt zählen. Alle anderen hingegen würden sie am liebsten nach Paraguay (oder sonst wo hin) schicken, wo sie Deutschland und den Bürgern keinen Schaden mehr zufügen kann.

So zeigt eine «Civey»-Umfrage für «t-online«, dass (gewichtet) 37,7 Prozent der Deutschen wünschen, Merkel solle «auf keinen Fall» wieder antreten, weitere 15,7 Prozent wollen das eher nicht – das sind 53,2 Prozent. Bei den Rohdaten sieht es mit 46,0 bzw. 14,0 (gesamt 60) Prozent nicht besser aus. Für ein weiteres Antreten sind (repräsentativ) nur 39,7 (und 36,8 in den Rohdaten) Prozent. Bei knapp 85.000 Stimmen kann man das schon als aussagekräftig bezeichnen.

Bei den Anhängern von CDU/CSU sind es immer noch rund 80 Prozent, die sie weiter an der Spitze sehen wollen, bei den Grünen immerhin auch noch über 50 Prozent, während sie nicht einmal mehr bei einem Viertel der SPD-Anhänger Rückhalt findet, nur bei knapp einem Drittel der FDP-Anhänger und etwa bei einem Viertel bei den Linken. Am wenigsten wünschen sich Anhänger der AfD ein erneutes Antreten der Bundeskanzlerin – da sind es weniger als 10 Prozent. Zudem kann sie tendenziell eher auf die Frauen als auf die Männer zählen.

Eine relative Mehrheit – nämlich 41,0 Prozent – der Deutschen wünscht sich demnach auch Neuwahlen, während gerade einmal 20 Prozent nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen eine Große Koalition der Union mit der SPD wünschen. Eine Minderheitsregierung von Union und FDP bzw. Union und Grünen hätte auch nur 14,3 bzw. 16,1 Prozent Rückhalt.

Doch im Falle von Neuwahlen würde das  wohl darauf hinauslaufen, dass die Union auf wohl unter 30 Prozent abstürzt und sich die SPD bei etwa 20 Prozent hält. Profitieren dürften vor allem die AfD (mit bis zu 15 Prozent) und (laut Civey) sogar die Grünen, die unter Umständen sogar die FDP überholen könnten, während die Linke offenbar vor allem unter den Streitigkeiten zwischen dem Kipping- und dem Wagenknecht-Flügel leidet. Dennoch ist es interessant, dass die Grünen (als eigentliche Umfallerpartei neben der CDU) noch vom Jamaika-Ende profitieren soll.

Auf jeden Fall naht die Merkeldämmerung. Ihre Tage als Bundeskanzlerin und Parteichefin sind gezählt, auch wenn ihr immer noch ein Großteil der CDU-Wählerschaft aus welchen Gründen auch immer die Stange hält – und sie einen auf Mugabe (bzw. Honecker) macht. Aber das wird ihr wohl auch nicht mehr viel helfen.

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Quelle: Contra Magazin

 

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