Die US-Behörden werden nach der Niederlage des „Islamischen Staates“ (in der Russischen Föderation ist verboten) ihre Truppen aus Syrien nicht zurückziehen. Sie wollen eine neue Regierung im Norden des Landes errichten, schreibt die Zeitung «The Washington Post» mit Verweis auf ihre Quellen.

Laut der Ausgabe könnte ein plötzlicher Rückzug der US-Truppen aus Syrien dem Präsident Bashar al-Assad helfen, „der Bodengewinnen der syrischen Gebiete zu beenden“ und sein „politisches Überleben“ gewährleisten.

„Das ist ein Ergebnis, das zum Sieg für den Irans engster Verbündeter (Syrien-Red.) führen wird“, betonen die Quellen in der US-Regierung, die anonym bleiben wollten.

Um dies zu vermeiden, planen US-Beamte eine militärische Präsenz im Norden Syriens beibehalten und dort eine neue lokale Regierung etablieren, die von der Regierung von Assad unabhängig wird, sagten die Quellen.

Die US-Beamten sagten auch, dass sie die ständige Präsenz der amerikanischen Truppen im Norden von Syrien verwenden hoffen, um die „Syrische Demokratische Kräfte“ (SDF) zu unterstützen, und Assad zu zwingen, während der Verhandlungen unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen in Genf, in Vorleistung gehen.

Beamten betonten, dass „eine ständige militärische Präsenz der USA in Syrien erforderlich ist, um die Reste des “islamischen Staates» aufzulösen.

„Neben der Ausbau seiner Präsenz in Syrien wird die Verwaltung auch eine neue Zusammenarbeit mit Russland suchen“, schreibt die Zeitung.

Quelle: Interfax

 

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