Eine Gruppe von ukrainischen Diversanten ist in der selbsternannten Volksrepublik Lugansk (LVR) gefangen genommen worden. Der offizielle Vertreter des Ministeriums für Staatssicherheit der Republik (MGB) Andrej Marotschko erklärte in einer Pressemitteilung, welche Ziele die Diversanten verfolgten.

Am 23. November hat eine Gruppe ukrainischer Diversanten versucht, auf das Territorium der Lugansker Volksrepublik einzusickern. Nach Angaben der LVR wurden die Diversanten aufgespürt und nach einem Gefecht gefangengenommen – dabei sollen drei ukrainische Militärs getötet und zwei verwundet worden sein. Ein weiterer Verwundeter soll später entdeckt und in ein Krankenhaus der Volksrepublik gebracht worden sein.

„Gestern wurden bei der Bergung der Körper von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte (…) eine Reihe von wichtigen Indizien festgestellt. Waffen, militärische Ausrüstung und zivile Kleidung sprechen davon, dass das Ziel des Diversionskommandos das Einnehmen unserer Positionen und das Eindringen tief in das Territorium der Republik war“, erklärte Marotschko.

Weiterhin erklärte der Vertreter der Behörde, dass die ukrainische Seite versucht habe, die Situation an der Trennlinie zwischen den Streitkräften zu destabilisieren.

Die Diversanten sollen dabei versucht haben, die schlechten Wetterverhältnisse für ihre Ziele auszunutzen und unbemerkt oder als Zivilisten getarnt in die LVR einzusickern.

Bei schlechtem Wetter, starkem Schneefall und ablenkendem Beschuss von der ukrainischen Seite der Trennlinie hätten sie versucht, in mehreren kleinen Gruppen in verschiedene Ortschaften nahe der Trennlinie zu gelangen und destabilisierende Provokationen durchzuführen.

Zuletzt hatten Meldungen aus der LVR für Schlagzeilen gesorgt, nachdem der ehemalige Chef der Republik Igor Plotnizki relativ überraschend von seinem Amt zurücktrat. Bis zu den Neuwahlen hat nun übergangsweise der Sicherheitsminister Leonid Pasetschnik das Amt übernommen.

Quelle: Sputnik

 

Метки по теме: ;