Russische Behörden beabsichtigen, das Netz der bilateralen zwischenstaatlichen Abkommen über die Vermeidung der Eskalation von Computer-Vorfälle zu erweitern. Jetzt prüft Moskau die Möglichkeiten, Vereinbarungen mit der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Israel, Südkorea und Japan zu schließen, berichtet die Zritung „Kommersant“ am Donnerstag.

„Laut „Kommersant“ hat der russische Sicherheitsrat das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten, das Ministerium für Kommunikation, den Föderalen Sicherheitsdienst und den Föderalen Dienst für technische und Exportkontrolle beauftragt, zusammen mit anderen Organen sowie mit der Teilnahme des Sicherheitsrates bis zum 1. Juli 2018 die Möglichkeit für bilaterale Konsultationen mit der Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Israel, Südkorea und Japan zu prüfen“, schreibt die Ausgabe.

Nach Angaben der Zeitung sollte Gegenstand der Verhandlungen „die Fragen der internationalen Informationssicherheit, einschließlich die gegenseitigen Information über Cyber-Vorfälle sowie den Abschluss der entsprechenden zwischenstaatlichen Abkommen“ sein.

Ähnliche Abkommen haben die russischen Behörden bereits mit den Vereinigten Staaten, China, Indien und Südafrika abgeschlossen, schreibt „Kommersant“.

Quelle: Interfax

 

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