Die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees in Bezug auf die russischen Athleten ist laut dem Koordinator der Sportforschung beim Ithaca College in den USA, Professor Stephen Mosher, egoistisch und richtet sich auf die Aufpolierung des angeschlagenen Rufs der Organisation.

„Aus meiner Sicht war die Entscheidung des IOC im Grunde genommen egoistisch“, so Mosher. „Das war eine günstige Möglichkeit für das IOC, ‚moralische‘ Kraft zu demonstrieren, obwohl dies gar nichts mit Ethik zu tun hat.“

Der US-Professor räumte dabei ein, dass das Olympische Komitee Russlands nicht so einflussreich sei wie einst das Komitee der UdSSR. Deswegen habe es keine guten Chancen, die Berufung gegebenenfalls zu gewinnen.

Zuvor hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag entschieden, dass russische Sportler ausschließlich unter neutraler Flagge an den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang teilnehmen dürfen.

Der Föderationsrat (Parlamentsoberhaus) verurteilte die Entscheidung des Komitees als einen Versuch, Russland zu isolieren.

Quelle: Sputnik

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