Seit einem Jahr regiert Rot-Rot-Grün in Berlin. Von den Bürgern bekommt der Senat in einer Civey-Umfrage kein gutes Zeugnis. Aber nicht alle finden seine Arbeit schlecht. 

Woran es auch immer liegen mag, an der schlechten Qualität der Regierung oder an der Ungeduld der Berliner: Dem rot-rot-grünen Senat, der vor einem Jahr ins Amt kam, wird von den Bürgern kein gutes Zeugnis ausgestellt. Eine repräsentative Umfrage des Instituts Civey im Auftrag des Tagesspiegels im Rahmen des «Berlin-Monitors» ergibt, dass derzeit nur 4,8 Prozent der Berliner mit der Arbeit der Landesregierung „sehr zufrieden“ sind. Weitere 22 Prozent sind „zufrieden“. Aber zwei Drittel der Bürger kommen mit diesem Senat nicht zurecht.

Im Laufe des Jahres ist die Unzufriedenheit sogar noch größer geworden, wie die Langzeitumfrage im Auftrag des Tagesspiegels zeigt.

Es gibt allerdings auch Bevölkerungsgruppen, die weniger mäkelig sind. Eine knappe Mehrheit der Linken-Wähler (51,8 Prozent) ist mit der Arbeit des Senats zufrieden, bei den Anhängern der SPD sind es immerhin 47,3 Prozent und bei den Grünen 44,9 Prozent. Doch die Wähler der Opposition haben mit Rot-Rot-Grün nichts am Hut. Nur 16,1 Prozent der CDU-Sympathisanten sind zufrieden, und bei FDP und AfD sind es sogar nur 6 Prozent.

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