Gestern wurde bekannt, dass der russische Präsident Wladimir Putin einen Großteil seiner Truppen aus Syrien abziehen wird, nachdem die Terrormiliz Islamischer Staat nun weitestgehend besiegt wurde. Noch bis zuletzt wurde von den westlichen Leitmedien versucht, Lügen über das russische Militär zu verbreiten. Falschzitate und Lügen waren dort mal wieder typische Methode, um die journalistischen Qualitäten der US-hörigen Medien dem Leser vorzuführen.

Die Gerüchte waren vielschichtig und phantasievoll. Man behauptete am Wochenende unter anderem doch glatt, dass «Putin und Assad mit dem IS zusammenarbeiten würden», nachdem sich in Idlib versprengte Terrorgruppen des IS und die Hayat Tahir al-Sham-Gruppen gegenseitig bekämpften. Zum anderen wurden dem russischen Verteidigungsministerium die Worte im Munde verdreht, wo lediglich behauptet wurde, dass alle größeren Städte vom IS befreit wurden, aber nicht alle Kämpfer des IS getötet und besiegt wurden. Es sind nach wie vor immer noch ein paar Einheiten der Milizen im Einsatz und es wird wie im Irak noch dauern, bis vollständig der Frieden gesichert wurde.

Sicher ist eines: Den USA ist es nicht gelungen, die Terrormiliz im Land dauerhaft zu etablieren und sich somit nachhaltig einen Grund verschaffen könnten, ihre Truppen nachhaltig im Land zu lassen. Es ist kein Geheimnis, dass die USA über 20 Jahre hinweg gerne Krieg im Land geführt hätten, um Syrien ihrer Rohstoffe zu berauben. Dafür wurde als Vorwand immer eine Terrorgruppe genommen. Was in Afghanistan Al-Kaida und die Taliban sind, das war in Syrien der IS, während gleichzeitig Al-Kaida nahestehende Gruppen als Verbündete oder «moderate Rebellen» gesehen wurden.

Die Tatsache, dass das Ende IS fast besiegelt ist, bedeutet gleichsam, dass das Doppelspiel der USA beendet ist. Und somit wird für die USA auch bald der vollständige Rückzug aus Syrien nur noch eine Frage der Zeit sein. Und man darf nicht vergessen: Russlands Militär ist bislang das einzige Militär, welches auf Bitten von Assad den IS in Syrien bekämpft hat. Der Einsatz der US-Koalition war de facto völkerrechtswidrig gewesen und lief auch ohne UN-Mandat. Donald Trump kündigte bereits an, dass die US-Truppen noch länger in Syrien bleiben werden und man wird auch in Washington mit Hilfe der Medien versuchen, sich den Sieg über den IS noch zuzuschreiben. Dieses Verhalten ist nichts Neues, denn das Pentagon gab schon 2015 erfolgreiche Luftangriffe Russlands als die eigenen an.

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