Wie das Online-Portal «Prawda» berichtet, wurde der Reparaturauftrag Bulgariens für ihre MiGs an Russland durch eine Beschwerde der Ukraine vorläufig gestoppt. Die Beschwerde wurde durch das ukrainische Staatsunternehmen «Ukrinmash» bei der Kartellbehörde eingereicht, um das Vergabeverfahren Bulgariens anzufechten, weil das Vergabeverfahren für den Auftrag nicht mit dem Kartellrecht in Einklang stand.

In Sofia hingegen glaubt man, dass nur russische Unternehmen in der Lage seien, die aufwändigen Reparaturen sachgerecht zu erledigen. Deswegen habe man Unternehmen aus anderen Ländern nicht eingeladen. Bulgarien hatte zuvor Russland mit der Wartung ihrer 15 MiG-29 Kampfjets beauftragt. Laut Angaben des bulgarischen Verteidigungsministeriums handle es sich hierbei um einen Wartungsauftrag für vier Jahre mit einem Gesamtwert von 81,3 Millionen Lewa (49 Millionen US-Dollar). Die MiGs erfordern eine tiefgreifende Modernisierung und die Kosten sind mit der Anschaffung neuer Jets vergleichbar.

Quelle: Pravda.ru

 

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