Kroatien und Ungarn haben etwa 1500 Migranten im Jahre 2017 illegal aus seinem Territotium nach Serbien abgeschoben. Das teilte der Direktor des serbischen Zentrums für Schutz und Unterstützung für Asylbewerber, Radosh Djurovic, am Dienstag mit.

„Kroatien und Ungarn haben Migranten auf das Gebiet von Serbien abgeschoben, damit versuchen sie unser Land in eine Pufferzone zu verwandeln. Zum Beispiel Kroatien sendet 30 Personen täglich nach Serbien. Insgesamt hat Ungarn im Jahr 2017 etwa ein Tausend Migranten nach Serbien abgeschoben. Kroatien hat 500 illegale Migranten im gleichen Zeitraum abgeschoben. Die illegale Deportation von Migranten ist nicht nur eine Verletzung der internationalen Gesetze und Verordnungen, sondern auch eine Verletzung des EU-Rechts und Schengener Abkommen“, sagte Djurovic.

Zuvor hat der erste stellvertretende Ministerpräsident, Außenminister Serbiens, Ivica Dacic auf einer OSZE-Sitzung in Wien OSZE aufgerufen, das Problem von Migranten mit „allen möglichen Mittel“ zu lösen.

Durch Serbien liegt den so genannte Balkan-Route, die etwa 900 Tausend Menschen in den letzten drei Jahren gefahren sind. Darüber hinaus haben die vereinigte Armee und Polizeikräfte von Serbien im Jahr 2017 zehntausende Versiche von Migranten verhindert, illegal die Staatsgrenze zu überqueren. Dabei wollen die meisten der Flüchtlinge nicht in Serbien bleiben und versuchen, in die Europäische Union durchzudringen. Derzeit hat das Land mehrere tausend Migranten, die auf die Absendung nach EU warten.

Quelle: TASS

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