Im Laufe ihres mehr als zwei Jahre langen Anti-Terror-Einsatzes in Syrien sind russische Kampfjets nach Angaben des Piloten Maxim Makolkin öfters auf Flugzeuge der US-geführten Koalition getroffen und dabei immer auf den Ernstfall gefasst gewesen.

„Als wir in der Luft auf unsere Partner aus der westlichen Koalition trafen, gelang es uns immer, denen hinter das Heck zu kommen“, sagte Major Makolkin am Donnerstag in Moskau, als er von Präsident Wladimir Putin einen Orden entgegennahm. Die Position am Heck des Gegners „bedeutet in einem realen Kampf nämlich den Sieg“, erläuterte der Offizier.

Der Syrien-Krieg war 2011 ausgebrochen und hat bislang nach UN-Angaben mehr als 220.000 Menschen das Leben gekostet. Russland flog seit September 2015 auf Bitte der syrischen Regierung Luftangriffe gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS), nachdem diese weite Teile des arabischen Landes unter ihre Kontrolle gebracht hatte.

Eine von den USA geführte Militärkoalition bombardiert seit 2014 Syrien. Die Bombardierungen, die ohne Zustimmung der Regierung und ohne ein UN-Mandat erfolgten, richteten sich nach eigener Darstellung gegen die IS-Terroristen, stärkten jedoch vor allem den bewaffneten Regierungsgegnern den Rücken, denn die Koalition hat bereits mehrmals die syrischen Regierungstruppen angegriffen.

Anfang Dezember 2017 erklärte das russische Militär den endgültigen Sieg über den IS in Syrien. Kurz danach besuchte Putin den russischen Luftwaffenstützpunkt Hmeimim in der nordwest-syrischen Provinz Latakia und ordnete den Rückzug eines Großteils der russischen Truppen aus Syrien an. Die Basis Hmeimim in der Provinz Latakia als auch die Marinebasis Tartus an der Mittelmeerküste sollen jedoch beibehalten werden.

Quelle: Sputnik

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