Terroristen wollen laut dem UN-Koordinator für humanitäre Hilfe in Syrien, Jan Egeland, syrische Kinder gegen ihre Anhänger tauschen, wie der TV-Sender BBC berichtet.

Die Kämpfer der Terrorgruppierung Jaysh al-Islam, die von Regierungstruppen im Vorort von Damaskus Ost-Ghuta belagert werden, nutzen demnach die Kinder als eine Art Wechselmünze.

„Es gibt auch schlechte Verabredungen. Das ist ein schlechtes Abkommen, wenn sie (die Terroristen – Anm. d. Red.) kranke Kinder gegen ihre festgenommen Anhänger tauschen. Das heißt, dass die Kinder zur Wechselmünze geworden sind. Dies darf nicht passieren. Die Kinder haben ein Recht auf ihre Evakuierung, und wir sind verpflichtet, dies zu tun“, sagte Egeland.

Zuvor war mitgeteilt worden, dass am Dienstag insgesamt 29 Kinder aus Ost-Ghuta evakuiert worden seien. Später sollen weitere 16 Kinder evakuiert worden seien.

Quelle: Sputnik