US-Präsident Donald Trump hält die Ermittlungen in der Russland-Affäre für schädlich für das Image der USA. «Es lässt das Land sehr schlecht aussehen und rückt das Land in eine sehr schlechte Position», so Trump.

US-Präsident Donald Trump hält die Ermittlungen in der Russland-Affäre für schädlich für das Ansehen der USA, rechnet aber mit einem fairen Verhalten des Sonderermittlers Robert Mueller.

„Es lässt das Land sehr schlecht aussehen und rückt das Land in eine sehr schlechte Position“, sagte Trump am Donnerstag der „New York Times“ mit Blick auf die Ermittlungen. „Je schneller das geregelt ist, desto besser.“

Er glaube, dass Mueller die Sache fair behandeln werde, sagte Trump.

Der Präsident sagte der „New York Times“ auch, er sei nicht besorgt über die laufenden Ermittlungen. Wie „jeder weiß“, habe es keine geheimen Absprachen mit Russland gegeben. „Es gab keine Absprachen, aber ich denke, er wird fair sein“, sagte Trump mit Blick auf Mueller.

Mueller untersucht, ob Trumps Wahlkampfteam vor Amtsantritt des Präsidenten illegal mit Moskau kooperierte und ob der US-Präsident später versuchte, die Ermittlungen zu den Russland-Kontakten zu behindern. Die Ermittlungen führten bereits zur Festnahme von Trumps zeitweiligem Wahlkampfleiter Paul Manafort.

Die Anklage gegen Manafort bezieht sich aber in der Tat nicht auf dessen Rolle in Trumps Wahlkampfteam, sondern dessen Lobbyistentätigkeit für den früheren ukrainischen Staatschef Viktor Janukowitsch und dessen pro-russische Partei.

Trumps distanzierte sich in der „New York Times“ von Manafort. „Er hat für mich gearbeitet – wie lange war das, dreieinhalb Monate?“, sagte Trump und verwies auf Verbindungen Manaforts auch zu anderen Republikanern wie John McCain und Ronald Reagan.

Quelle: Epochtimes

 

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