US-Präsident Donald Trump hat China via Twitter vorgeworfen, weiter Öl an Nordkorea zu liefern.

„Auf frischer Tat ertappt — sehr enttäuscht, dass China erlaubt, dass Öl nach Nordkorea gelangt“, twitterte Trump. Falls dies so weitergehe, werde es „niemals eine freundliche Lösung für das Nordkorea-Problem“ geben.

 

​In seinem Interview für die US-Zeitung „New York Times“ räumte Trump später ein, dass er mit China bezüglich des Handels zu sanft umgegangen sei, wobei er gehofft habe, dass Peking einen Druck auf Nordkorea zwecks der Einstellung des Atomprogramms ausüben werde.

Er sagte weiter dazu: „Öl läuft nach Nordkorea. Das war nicht mein Deal. Wenn sie uns mit Nordkorea nicht helfen werden, dann werde ich, wie ich immer sagte, das tun, was ich tun wollte.“

Er erläuterte dabei, dass es auf der koreanischen Halbinsel die Atomgefahr gebe, „die für China nicht gut ist“.

Zudem betonte der US-Präsident, dass seine Geduld gegenüber China in dieser Frage sehr bald enden könne.

Trump nannte dabei keinerlei Beweise für seinen Vorwurf. Er bezog sich dabei offenbar auf einen Bericht, wonach chinesische Schiffe auf hoher See Öl an nordkoreanische Frachter verkauft haben sollen.

Die südkoreanische Zeitung „Chosun Ilbo“ hatte unter Berufung auf Regierungskreise am Dienstag berichtet, dass es seit Oktober circa 30 solcher Vorfälle gegeben habe. Dies gehe aus Satellitenbildern hervor.

Quelle: Sputnik

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