Im Jemen sind laut der Uno bei den jüngsten Luftangriffen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition 143 Zivilisten getötet worden.

Wie eine UN-Sprecherin gegenüber RIA Nowosti mitteilte, seien von den Angriffen im Zeitraum vom 22. bis 28. Dezember im Jemen 237 Zivilisten betroffen worden, 143 davon seien ums Leben gekommen, 94 weitere seien verletzt worden.

Im Jemen tobt seit fast drei Jahren ein verheerender Bürgerkrieg. Die Huthi-Rebellen der schiitischen Bewegung Ansar Allah haben weite Teile vor allem im Norden des Jemens den Regierungstruppen abgerungen. Die von Saudi-Arabien geführte Militärkoalition unterstützt die Regierung und fliegt Angriffe auf Huthi-Stellungen. Ende November spitzte sich der Konflikt zu, als sich der frühere jemenitische Präsident Ali Abdullah Saleh von seinem Bündnis mit den Huthi-Rebellen lossagte und danach von den Aufständischen getötet wurde. Die Huthis versuchen dabei regelmäßig, die Hauptstadt Saudi-Arabiens mit Raketen zu treffen.

Quelle: Sputnik