Zwei Jahre nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht wird auf der Silvesterparty am Brandenburger Tor eine Sicherheitszone für sexuell belästigte Frauen eingerichtet.

Zwei Jahre nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht wollen Polizei und Ordnungskräfte in der Nacht zum 1. Januar in vielen großen Städten vermehrt Präsenz zeigen. So auch in Berlin.

Die große Silvesterfeier am Brandenburger Tor wird wie in den vergangenen Jahren besonders geschützt werden.

Es gibt laut Ankündigungen der Polizei Betonpoller, Barrikaden oder andere Absperrungen wie quergestellte Polizeiwagen an den Zufahrtsstraßen. Die Fahrzeuge der Lieferanten werden kontrolliert und das ganze Gelände auf der Straße des 17. Juni ist umzäunt.

Die Besucher der Feier sollen ebenfalls streng kontrolliert werden. Große Taschen oder Koffer sind verboten. Polizisten in Zivil und private Wachleute werden in der Partymenge unterwegs sein.

Zudem wird am Brandenburger Tor eine Sicherheitszone für sexuell belästigte Frauen eingerichtet. Zur „Party des Jahres“ werden Hunderttausende Menschen erwartet.

Um Vorfällen wie denen in der Silvesternacht 2015/2016 vor dem Kölner Dom entgegenzuwirken, wird es in diesem Jahr eine „Women´s Safety Area“ geben, berichtet die „Berliner“-Zeitung.

Der Bereich wird demnach vom Veranstalter und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) – auf Wunsch der Polizei – angeboten. Frauen, die Opfer eines Sexualdeliktes wurden oder sich belästigt fühlen, sollen sich in dieser Zone melden.

Der Zeitung zufolge befindet sich die Zone im südlichen Bereich der Ebertstraße Süd/Platz des 18. März. Zudem heißt es: Betroffene sollen sich im Gefahrenfall immer an die Polizei vor Ort wenden.

Quelle: Epochtimes