Die US-Senatoren Ron Johnson und John Baracco (Repubikanische Partei) haben auf ihre Russland-Reise verzichtet, nachdem das russische Konsulat ihrer Kollegin Jeanne Shaheen, einer demokratischen Senatorin vom Bundesstaat New Hampshire, das Einreisevisum für Russland verweigert hatte. Darüber schreibt „Politico“.

Nach Angaben der US-Zeitung sollten Johnson und Baracco im Januar Russland besuchen, um sich „mit der kommenden Generation der russischen Führungspersonen und den amtierenden offiziellen Politikern zu treffen und einen Einblick in die Perspektiven der russisch-amerikanischen Beziehungen zu bekommen“. Allerdings hatte die Delegation schon vorher Bescheid gewusst, dass gegen Shain ein Einreiseverbot gilt.

Wie bei der russischen Botschaft erläutert wurde, stehe Shaheen auf der Schwarzen Liste, die Moskau als Antwort auf die US-Sanktionen erstellt habe.

„Wir waren es nicht, die diese Situation geschaffen haben. Wir haben Washington wiederholt vorgeschlagen, die Sanktionen als ein für die internationale Politik schädliches Instrument aufzuheben. Man erntet, was man sät“, wurde resümiert.

Shaheen, eine aktive Befürworterin der antirussischen Sanktionen, hatte auch gegen die Anwendung von Software von „Kaspersky-Lab“ in den staatlichen Einrichtungen der USA geworben.

Quelle: Sputnik

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