Russland befolgt strikt die internationalen Sanktionen gegen Nordkorea, wie im Pressedienst des russischen Außenministeriums gegenüber Sputnik versichert wurde. Anlass für den Kommentar waren Medienberichte, laut denen russische Schiffe unter Umgehung von Sanktionen des UN-Sicherheitsrates angeblich Erdöl nach Nordkorea liefern sollen.

Zuvor hatte die Agentur Reuters unter Berufung auf unbestätigte inoffizielle Informationen gemeldet, dass mehrere Fälle von derartigen Öllieferungen im Oktober und November registriert worden seien. Diese Behauptung wurde laut Sputnik durch nichts untermauert.

„Russland hält das Sanktionsregime in vollem Umfang und strikt ein. Es sei daran erinnert, dass es für die Lieferungen von Brennstoffen (d. h. Ölprodukten) zweifellos Quoten, jedoch kein totales Verbot gibt (Resolution 2397). Die Umsetzung des Sanktionsregimes wird vom Ausschuss des Sicherheitsrats nach Resolution 1718 kontrolliert“, hieß es aus dem Außenministerium.

Der UN-Sicherheitsrat hatte im Dezember neue internationale Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. Die von den USA vorbereitete diesbezügliche Resolution erhielt die Nummer 2379. Diese Resolution sieht unter anderem vor, dass alle UN-Mitgliedsländer die nordkoreanischen Arbeitsmigranten spätestens bis Ende 2019 ausweisen müssen.

Quelle: Sputnik

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