Der russische Botschafter in Washington, Anatoli Antonow, hat sich am Freitag mit dem US-Außenminister Rex Tillerson und dem republikanischen Senator Ron Johnson (Bundesstaat Wisconsin) getroffen.

Wie Antonow mitteilte, hatte er vielen Senatoren der USA ein Treffen vorgeschlagen, doch „es hat nur ein einziges solches Treffen stattgefunden“. Mit Johnson habe er „die Notwendigkeit, Möglichkeit und Perspektive der Wiederherstellung der interparlamentarischen Beziehungen“ erörtert.

„Ich möchte betonen, dass wir nicht betteln werden“, zitiert der Sender RTVI den russischen Botschafter in den USA.

Antonow sagte, dass er nach dem Treffen mit dem Chef des Außenministeriums „eine sehr gute, konstruktive Wahrnehmung dieses Treffens hat“. Tillerson sei freundlich gewesen. Antonow meint, dass der Außenminister „über das gegenwärtige Niveau der Beziehungen zwischen Moskau und Washington besorgt“ sei, dass ihm das Vorhandensein „von Problemen, die schwer augenblicklich zu regeln sind“, bewusst sei, berichten die russischen Medien.

Der Diplomat habe zudem mit dem Vize-Außenminister für politische Angelegenheiten, Thomas Shannon, Probleme der globalen Sicherheit“ und die „Reizfaktoren“ in den Beziehungen zwischen beiden Ländern erörtert. Dabei sei betont worden, wie wichtig die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus sei. Shannon  bezeichnete der Botschafter als einen „weisen, klugen, erfahrenen Diplomaten“.

„Es ist so, dass das so genannte ‚russische Thema‘, die ‚russische Einmischung‘ (…) eine Wechselmünze im politischen Kampf in den Vereinigten Staaten von Amerika ist. Die mit der Wahlniederlage unzufriedene Seite hat beschlossen, diesen Faktor dafür auszunutzen, um sich reinzuwaschen, um  ihre Niederlage abzuschreiben, wobei sie im gegebenen Fall Russland aller Sünden beschuldigte“, sagte Antonow.

Der russische Diplomat hat zudem die „schädlichen Momente“ in der neuen nationalen Sicherheitsstrategie der USA hervorgehoben.

Quelle: Sputnik

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