Eine große Mehrheit der Bundesbürger sieht eine soziale Schieflage in Deutschland. Zwei Drittel sind laut Umfrage der Meinung, dass es in Deutschland nicht sozial gerecht zugeht.

Eine große Mehrheit der Bundesbürger sieht eine soziale Schieflage in Deutschland.

Zwei Drittel (65 Prozent) sind der Meinung, dass es in Deutschland nicht sozial gerecht zugeht, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der „Leipziger Volkszeitung“ ergab. Im Osten kritisieren dies mit 73 Prozent noch mehr als im Westen mit 63 Prozent.

An gleiche Aufstiegschancen für alle glaubt laut Umfrage bundesweit auch nur jeder Vierte. Eine deutliche Mehrheit von 73 Prozent aller Bundesbürger kritisiert dagegen eine fehlende Chancengleichheit bei den Aufstiegsmöglichkeiten. Nach ihrer Meinung werden viele Menschen von Bildung, Karriere und Wohlstand abgehängt.

Auf die Stabilität des Rentensystems vertraut laut Befragung nur ein Drittel der Deutschen (32 Prozent). Knapp zwei Drittel (61 Prozent) befürchten dagegen, dass das staatliche Rentensystem zusammenbricht und noch mehr Altersarmut droht. Im Osten sorgen sich 66 Prozent und im Westen 60 Prozent um die zukünftige Sicherheit der Rente.

Das Flüchtlingsthema bewegt der Umfrage zufolge die Menschen nach wie vor. Jeder Zweite findet, dass zu viele Flüchtlinge in Deutschland leben. Während in den alten Bundesländern 48 Prozent der Meinung sind, dass Deutschland zu viele Geflüchtete aufgenommen hat, ist im Osten für 59 Prozent die Grenze bereits überschritten.

Drei Viertel aller Bundesbürger sind der Meinung, dass sich die Parteien immer weiter vom Volk entfernen. Im Osten sagen dies mit 83 Prozent noch mehr als im Westen mit 73 Prozent. Dennoch sagt gleichzeitig die große Mehrheit der Deutschen (89 Prozent), dass zu viel gemeckert werde im Lande. 55 Prozent stimmen dem voll und ganz zu, weitere 34 Prozent teilweise. Und 83 Prozent aller Befragten stimmen voll und ganz (46 Prozent) oder teilweise (37 Prozent) der Aussage zu, dass es den Deutschen so gut geht wie noch nie und sie zufriedener sein sollten.

Für die „Leipziger Volkszeitung“ befragte das Leipziger Meinungsforschungsinstituts Uniqma von Anfang bis Mitte Dezember deutschlandweit telefonisch 1002 repräsentativ ausgewählte Bürger ab 18 Jahren. Die Fehlertoleranz beträgt 1,5 bis 3,0 Prozentpunkte.

Quelle: Epochtimes

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