Aus dem Berliner Gefängnis Plötzensee sind schon wieder zwei Gefangene ausgebrochen, schreibt die „Berliner Zeitung“. Erst am Donnerstag gab es demzufolge aus derselben Justizvollzugsanstalt einen Ausbruch.

Die zwei Gefangenen seien Neujahr durch ein herausgerissenes Gitter geflüchtet, einer von ihnen sei allerdings freiwillig zurückgekommen. Ein dritter war schon am Vortag bei seinem Ausgang verschwunden, so das Blatt. Damit seien insgesamt sieben Häftlinge aus diesem Knast auf der Flucht.

Justizsprecher Sebastian Brux bezeichnete den jüngsten Ausbruch als eine „absurde Aktion“. Denn die beiden Häftlinge saßen laut der „Berliner Zeitung“ im offenen Vollzug, dürfen also den Tag in Freiheit verbringen und müssen nur nachts im Gefängnis schlafen. Jetzt würden die Geflüchteten den Rest ihrer Strafe im geschlossen Vollzug absitzen müssen.

„Sollte sich der weitere Ausbruch bewahrheiten, kann Dirk Behrendt vielleicht weiter für Unisextoiletten zuständig sein, als Justizsenator hat er aber die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass Plötzensee nun das Haus der offenen Tür ist“, zitiert das Blatt den innenpolitischen Sprecher der FDP, Marcel Luthe.

Quelle: Sputnik