Trump hat im Rahmen seiner Indo-Pazifischen-Initiative die Absicht eine langdauernde Allianz mit Indien aufzubauen. Pakistan, ein enger Partner Chinas und der Erzfeind Indiens, passt nicht in dieses Konzept, weshalb die Trump-USA sich langsam von Pakistan lösen.

Von Viribus Unitis

Trump ist gerade dabei eine Partnerschaft mit Indien aufzubauen. Die neue indo-pazifische Asien-Politik von Trump will Indien, Australien, Japan und die USA in einer Gemeinschaft gegen China zusammenführen. Trump hat Indien dahingehend eine 100-Jahres-Allianz angeboten.

Pakistan, Indiens Erzfeind, passt natürlich nicht zu diesen Indien-Plänen, weshalb nun begonnen wird, die Bande mit Pakistan zu lösen.

Pakistan ist außerdem enger Verbündeter Chinas. China hat im Rahmen seiner Belt and Road Initiative (allgemein meist als «New Silk Roads» bezeichnet), auch einen China-Pakistan-Economic-Corridor, der als eines der wichtigsten Investitionsvorhaben von China in Asien gilt. Pakistans Hafenstadt Gwadar ist eine der Schlüsselinvestitionen Chinas. Der Hafen von Gwadar wurde mehr oder weniger an China übergeben, und China investiert hier in großem Stil.

Weitergehend ist China gerade dabei, eine Achse Pakistan-Afghanistan-China aufzubauen. Afghanistan soll in den China-Pakistan-Economic-Corridor eingebunden werden. Im Dezember 2017 war das erste Außenministertreffendieser neuen 3er-Kooperationsgruppe. Afghanistan, im Westen als armes Land bekannt, gilt als das potentiell reichste Land der Welt – wegen seiner Bodenschätze.

Berücksichtigt man all diese Faktoren, so wird klar, warum die Trump-USA sich von Pakistan lösen wollen. Wir sehen das entstehen einer neuen Allianz, einer neuen indo-pazifischen Allianz, einer 3+1-Allianz, bestehend aus Indien, Australien, Japan und den USA. Einer Allianz, die ein Gegengewicht zu China bilden soll – und bilden wird.

Quelle: Contra Magazin

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