Bundesaußenminister Sigmar Gabriel hat seine Reise zur Berührungslinie im Donbass wegen schlechten Wetters abgesagt, meldet dpa am Donnerstag.

„Wir haben Nebel, nicht politischen Nebel, sondern echten Nebel“, sagte der SPD-Politiker im ukrainischen Dnipro.

Er und sein ukrainischer Amtskollege Pawel Klimkin wollten den gemeinsamen Donbass-Besuch noch im Januar nachholen, „wenn das Wetter mitspielt“, fügte Gabriel hinzu. Klimkin bestätigte diese Entscheidung auf Twitter.

Die Behörden der Ukraine hatten im April 2014 eine Militäroperation gegen die beiden selbstausgerufenen Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Staatsstreich in der Ukraine vom Februar 2014 ihre Unabhängigkeit erklärt hatten.

Nach UN-Angaben sind in dem Konflikt bereits mehr als 10.000 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahlen beziehen sich allerdings auf die offiziellen Statistiken und sind daher als deutlich höher anzunehmen.

Die Regelung der Situation im Donbass ist Verhandlungsgegenstand der Kontaktgruppe in Minsk, die bereits mehrere Dokumente für Schritte zur Deeskalation des Konflikts verabschiedet hat.

Quelle: Sputnik

 

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