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Mehr als 300 Häftlinge wurden am 27. Dezember zwischen der Ukraine, der selbsternannten Volksrepublik Donezk und den Behörden der «Volksrepublik Lugansk» (DVR/LPR) ausgetauscht. Einige der freigelassenen und ausgetauschten Häftlinge berichteten am Donnerstag in Donezk über ihre Erlebnisse in der Gefangenschaft. Sie machen der ukrainischen Seite schwerste Vorwürfe. Die Rede ist von Gewalt und Sklavenarbeit.

Einer von ihnen, Dmitri, sagte, er habe seine Milz in einem Kampf während seiner Zeit als Gefangener verloren. Er sei aus politischen Gründen mit einem Westukrainer aneinandergeraten. Ihm zufolge hätten ukrainische Polizeibeamte ihn gleich nach seiner Ankunft im Gefängnis verprügelt.

Ein anderer ehemaliger Häftling, Wladislaw Balykin, erinnerte sich daran, wie ein Offizier der Ukrainischen Nationalen Sicherheitsagentur ihn einmal gebeten hätte, einen Terrorakt zu begehen.

Der Offizier sagte ihm angeblich, er solle ein Werk in Donezk in die Luft sprengen und sagte: «Wir lassen euch für einen Austausch gehen, damit ihr dort einen Terroranschlag begeht, ihr werdet das Werk in die Luft jagen. Und wenn ihr in die Ukraine zurückkehrt, ehren sie euch mit Medaillen und Orden. Du wirst ein ukrainischer Held.»

Balykin sagte, dass sie 17 Stunden am Tag «als Sklaven» im Gefängnis gearbeitet hätten und, wenn sie etwas falsch gemacht hätten, geschlagen worden seien.

Quelle: RT

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