In der letzten Woche haben in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der Donezker Volksrepublik (DVR) Maßnahmen zur militärischen Ausbildung gemäß dem Übungsplan stattgefunden. Mit dem Personal der Einheiten wurden Übungen zur technischen, Aufklärungs- und pioniertechnischen Ausbildung sowie zur ABC-Verteidigung durchgeführt. In den Panzereinheiten und -truppenteilen wurden Aufklärungs- und Feuerübungen durchgeführt.

Außerdem wurden Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durchgeführt. Unsere Einheiten befinden sich in Bezug auf eine Aktivierung möglicher Provokationen und Sabotageaktionen des Gegners in Bereitschaft. In der letzten Woche hat der Gegner mehrfach versucht, die Einheiten der Streitkräfte der DVR zur Erwiderung des Feuers zu provozieren. In der letzten Woche haben die ukrainischen Truppen elf mal das Regime der Feuereinstellung verletzt.

Insgesamt wurden seit Beginn des Waffenstillstands am 23. Dezember 37 Verstöße festgestellt, es wurden mehr 500 Geschosse abgeschossen. Von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden die Gebiete von zwölf Ortschaften der Republik mit Mörsern, Schützenpanze, Granatwerfern großkalibrigen und leichten Schusswaffen beschossen. Der Feind gruppiert unter Nutzung des Waffenstillstands weiterhin seine Einheiten um, darunter auch die, die sich an der Kontaktlinie befinden.

In ihrem Bericht für den 4. Januar hat die OSZE-Mission das Fehlen von 12 Haubitzen des Kalibers 122mm „Gwosdika“ an den Abzugsorten für ukrainische schwere Technik angegeben. Es gibt keine Zweifel, dass diese und andere schwere Artillerie der ukrainischen Streitkräfte sich derzeit an der Abgrenzungslinie befindet, zuverlässig versteckt bis zu dem vom Kommando der ATO geplanten Angriff.
Aufgrund der Analyse der grundlegenden Verlagerungen von Kolonnen von Fahrzeug- und Panzertechnik sowie der Änderungen der Logistik bei der Lieferung von Material in die Verbände und Einheiten können wir den Schluss ziehen, dass die ukrainischen Streitkräfte sich wahrscheinlich auf aktive provokative Aktivitäten in Richtung Mariupol vorbereiten.
So wird nach Informationen unserer Aufklärung die 93. mechanisierte Brigade, deren Eintreffen für Mitte Januar geplant ist, tatsächlich die sich bereits im Gebiet von Wolnowacha befindende 28. mechanisierte Brigade verstärken.

Außerdem hat der Feind im Gebiet von Mariupol im Verantwortungsbereich der 95. Panzergrenadierbrigade die Luftaufklärung unter Nutzung von Drohnen und Erkundungsgruppen verstärkt.
Wir wenden uns an die die internationalen Beobachter der OSZE-Mission mit der nachdrücklichen Bitte, der aktiven Verlagerung einer großen Zahl von Angriffsmitteln der ukrainischen Streitkräfte an die Kontaktlinie Aufmerksamkeit zu schenken. Von Ihren objektiven und entschlossenen Aktivitäten wird die Stabilität der Lage und die Erhaltung der Waffenstillstands abhängen.
Außerdem wenden wir uns an die Eltern und Familien der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte, die sich in der Zone der sogenannten ATO befinden – auch Sie können eine mögliche Aktivierung der Kämpfe stoppen.
Derzeit gibt das Kommando der ATO und der ukrainischen Streitkräfte dreist und zynisch die Verluste zu niedrig an! Beispielsweise hat der Stab der sogenannten ATO für Dezember 19 tote Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angegeben, dabei haben die Massenmedien der Ukraine bereits die Namen und Todesumstände von 37 Soldaten veröffentlicht. Und diese Zahlen berücksichtigen nicht die Verletzten, die in der Folge in Krankenhäusern gestorben sind. So unterscheiden sich die offiziellen Angaben von den realen um 30%! Und das sind nur die offiziell bestätigten Todesfälle, aber wie viele Soldaten werden im Nachhinein entlassen, als Selbstmörder, als welche, die „eigenmächtig den Truppenteil verlassen“ oder Deserteure dargestellt!

Dieser Krieg bringt der Ukraine jetzt nur Schmerz in die Familien der kämpfenden Soldaten und riesige Blutgelder in die Geldbörsen jener, die für die Ernährung, Versorgung und Bewaffnung dieses „Kanonenfutters“ sorgen.
Deshalb bitten wir die Familien der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte – holen Sie sie auf irgendeine Weise nach Hause! Die schönen Worte über die Pflicht gegenüber dem Land, die aus dem Mund der Oligarchenpolitiker kommen, sind nicht anderes als Werbeslogans, die es ihnen erlauben ihre Waren teurer zu verkaufen oder große Mengen an Haushaltsmitteln auf den Krieg und die Vernichtung des Volks der Ukraine abzuschreiben.
Aber wir sehen, dass die gesamte von der ukrainischen Führung angekündigte Versorgung der „Landesverteidiger“ ein weiteres Mal schöne Worte von den Fernsehbildschirmen bleiben. Wie ist andernfalls die Zunahme der Fälle von Plünderungen auf dem zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorium zu erklären. Ich möchte anmerken, dass bei diesen Diebstählen der Hauptteil des Gestohlenen warme Kleidung und auch Heizgeräte sind.
Die ukrainischen Besatzer scheuen sich auch nicht, die Keller auszuplündern und die Besitzer dem Hungertod zu überlassen, weil die Existenzmittel auf den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien des Donezker und Lugansker Oblast immer weniger werden, umso mehr mit dem Beginn der kalten Jahreszeit.

Die häufige Bekanntgabe von konkreten Fällen und selbst Namen der daran beteiligten Verbrecher durch uns hat leider in den militärischen und zivilen Rechtsordnungsorganen zu keiner Entwicklung geführt. Offensichtlich „wäscht eine Hand die andere“ und all dies geschieht mit schweigender Zustimmung sowohl der Kommandeure als auch der Rechtsschützer in der Zone der sogenannten ATO.
Zum Abschluss möchte in den Einwohnern unserer Republik versichern, dass Sie sich bei allen Versuchen der ukrainischen Seite, die Lage an der Kontaktlinie zu destabilisieren, trotz der aktiven Vorbereitung der ukrainischen Streitkräfte zu Angriffshandlungen unter dem ständigen Schutz unserer gut ausgebildeten und mit allem Notwendigen ausgerüsteten Streitkräfte befinden. Wir sind bereit zur Abwehr von Provokationen an allen Abschnitten.
Und für jeden Versuch, auch nun einen Schritt auf unser Land zu tun, wird der Feind mit Blut bezahlen, aber er wird nicht durchkommen!
Die Liste der seit Dezember getöteten ukrainischen Soldaten bestätigt dies deutlich.

Quelle: DONi Nachrichtenagentur und Übersetzung von Save Donbass People

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