Kürzungen bei Bildung, Gesundheitsversorgung würden wahrscheinlich Unruhen anheizen, schreibt Jason Ditz von Antikrieg.

Präsident Trump hat die Absicht, die Hilfe für die Palästinenser zu kürzen, aber mit einer sehr begrenzten direkten Hilfe, die zur Auswahl steht, wächst die Erwartung, dass er stattdessen die Mittel für UNRWA (UN-Hilfswerk für die palästinensischen Flüchtlinge) als indirektere Methode kürzt, um sie zu ärgern.

Die USA sind der größte Geldgeber des UNRWA, aber israelische Analysten warnen davor, dass die Definanzierung der Agentur und die damit einhergehende Beeinträchtigung der Hilfe für Palästinenser Israel mindestens genauso viel, wenn nicht sogar mehr kosten könnte.

Das liegt daran, dass die Hilfe des UNRWA im israelisch besetzten Palästina vor allem in Form von Bildung und Gesundheitsversorgung gesehen wird, und Kürzungen in diesen sehr sichtbaren Bereichen würden wahrscheinlich zu erheblichen neuen Unruhen führen, mit deren Bewältigung die israelischen Sicherheitskräfte beauftragt würden.

Und das ist das beste Szenario, wirklich. Nach internationalem Recht ist die Besatzungsmacht verpflichtet, die Grundversorgung der besetzten Bevölkerung zu gewährleisten, und Israel hat sih davor lange Zeit drücken können, weil UNRWA und die Palästinensische Autonomiebehörde solche Dienste bereitstellen.

Genau aus diesem Grund haben die großen israelischen Lobbys den Kongress seit langem dazu gedrängt, die Finanzierung des UNRWA aufrechtzuerhalten, da sie diese Hilfe als wirksame Hilfe für Israel ansehen, um das besetzte Palästina in einem Zustand zu halten, der kurz vor dem vollständigen Zusammenbruch steht.

Quelle: Antikrieg

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