Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat in einer Tagung der Partei für Grechtigkeit und Entwicklung (AKP) von einem neuen „Versuch eines politischen Umsturzes“ in der Türkei gesprochen, meldet die Nachrichtenagentur Anadolu.

In diesem Zusammenhang bezeichnete Erdogan das Gerichtsverfahren in den USA gegen den Vize-Chef der türkischen staatlichen Halkbank, Mehmet Hakan Atilla, wegen Verletzung des Sanktionsregimes gegen den Iran als eine gemeinsame Operation von FETÖ (ein Ableger der Gülen-Bewegung), FBI und CIA, um Druck auf die Türkei auszuüben. Sie könnten aber die Türkei nicht von der Durchführung ihrer Politik abhalten, sie würden nichts erreichen. Das in den USA eingeleitete spektakuläre Gerichtsverfahren sei ein Versuch eines politischen Umsturzes, so Erdoğan.

Zuvor hatte der amtierende Bundesstaatsanwalt des Southern District von New York, Joon Kim, laut Medienberichten mitgeteilt, ein Geschworenengericht in Manhattan habe den türkischen Banker Atilla des Versuchs für schuldig befunden, dem Iran bei der Umgehung der US-Sanktionen zu helfen. Am nächsten Tag äußerte der türkische Vizepremier Bekir Bozdağ dazu, der „Fall Attila“ habe den türkisch-amerikanischen Beziehungen zweifellos einen enormen Schaden zugefügt.

Quelle: Sputnik

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