Die Pariser Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen gegen das Unternehmen Apple wegen des Verdachts der Täuschung und der absichtlichen Drosselung der Gerätelaufzeit eingeleitet, wie AFP unter Berufung auf Quellen aus Justizkreisen meldet.

Nach einer Klage einer Konsumentenvereinigung soll nun die französische Justiz wegen der absichtlichen Drosselung der Gerätelaufzeit gegen Apple ermitteln. Eine entsprechende Ermittlung soll am 5. Januar eingeleitet worden sein. Die Untersuchung sei der Wettbewerbsbehörde DGCCRF übergeben worden.

Apple hatte im Dezember eingeräumt, dass ältere iPhone-Modelle per Software-Update gezielt verlangsamt würden, um ein plötzliches Abschalten zu verhindern. In den USA, Israel und Frankreich sollen Dutzende Klagen gegen Apple eingereicht worden sein.

In Frankreich ist die absichtliche Verkürzung der Lebenszeit eines Produktes strafbar. Bei Verstößen können Unternehmen laut Medienberichten bis zu fünf Prozent des Jahresumsatzes als Strafe auferlegt werden.

Quelle: Sputnik

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