Der österreichische Botschafter in Teheran Stefan Scholz bezeichnete das Atomabkommen mit dem Iran als ein wichtigstes Ereignis in die neue Ära.

Auf einer Pressekonferenz anlässlich des 160. Jahrestages der Beziehungen zwischen dem Iran und Österreich sagte Scholz, dass die historischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern über sieben Jahrhunderte zurückreichen.

Er verwies auf die Entwicklung des privaten Sektors und erklärte, die Widerstandswirtschaft solle nicht als eine isolierte Politik betrachtet werden.

Scholz fügte hinzu, dass diese Konzept zu Wirtschaftswachstum führen werde und biete Möglichkeiten für Handelsunternehmen im Nahen Osten.

Er bekräftigte seine Unterstützung für die Reformpolitiken des iranischen Präsidenten und erklärte Bereitschaft von Österreich zur Kooperation mit dem Iran im Bereich der Entwicklung des Privatsektors und Schaffung von Arbeitsplätzen für Jugendliche.

Österreichische Vertreter im Iran äußerte die Bereitschaft seines Landes zur Zusammenarbeit beim Übergang von einer kommerziellen Wirtschaft zu einer produktiven Wirtschaft. Österreich versuche das Handelsvolumen das Niveau der Zeit vor den internationalen Sanktionen zu erreichen.

Er verwies darauf, dass sein Land als Gastgeber der Nuklearverhandlungen fungiert habe und behalte sich das Recht vor, als Akteur des Atomabkommens es zu schützen.

Scholz bezeichnete das Atomabkommen als einen Erfolg in einer Region voller Konflikte und Bürgerkriege und betonte, Österreich werde alles tun, um der US-Kongress und die US-Regierung zu überzeugen, das Atomabkommen einzuhalten.

Er sagte bezüglich der Schwierigkeiten bei der Banktransaktionen, dass die US-Sanktionen zur Unsicherheit der Investoren führen und erklärte, Iran solle sich nach dem 20 Jahren Isolation und Sanktionen an die internationalen Entwicklungen anpassen.

Der österreichische Botschafter betonte, die Wirtschaft des Iran biete viele ausgezeichnete Möglichkeiten für ausländische Investoren und fügte hinzu, dass der Iran sich in den Bereichen Mathematik, Informatik, Empirische Wissenschaften und Naturwissenschaften auf einem hohen Niveau befinde.

Ferner verwies er auf die Exporte von dem Iran nach Österreich im Jahr 2017 und erklärte, dass es einen Zuwachs um das 8-Fache verzeichnete.

Scholz sagte abschließend, dass die Exporte von Österreich nach dem Iran um 20 Prozent zugenommen haben.

Quelle: IRNA

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