Polizisten in den USA haben im vergangenen Jahr 987 Menschen erschossen, berichtet die US-Zeitung „The Washington Post“ unter Berufung auf eine eigene Statistik.

Aus der Statistik, die die Zeitung selbst erstellt, geht hervor, dass die Polizei in den USA letztes Jahr 24 Menschen mehr getötet hat als 2016. 2015 machte die Zahl der von Polizisten getöteten US-Bürger 995 aus.

Laut „The Washington Post“ waren 22 Prozent der Getöteten Afroamerikaner, obwohl ihr Anteil an der US-Gesamtbevölkerung nur sechs Prozent ausmacht.

Insgesamt erschossen die US-Polizisten im vergangenen Jahr 68 Unbewaffnete (17 mehr als 2016 und 26 weniger als 2015), 19 von ihnen sind Afroamerikaner.

„The Washington Post“ führt diese selbst erstellte Statistik seit 2014, als in der Stadt Ferguson im Bundesstaat Missouri Proteste ausgebrochen waren. Im August 2014 war dort der 18-jährige afroamerikanische Schüler Michael Brown von einem Polizisten erschossen worden. In der Folge kam es zu Unruhen und Demonstrationen gegen Polizeigewalt.

Quelle: Sputnik

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