Die USA wollen die aktuellen Restriktionen für den Atomwaffeneinsatz mindern und arbeiten an einem neuen Atomsprengkopf mit Kleinladung für den Widerstand gegen Russland. Dies berichtet „The Guardian“ unter Berufung auf den ehemaligen Direktor des Nationalen Sicherheitsrates der USA für Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, Jon Wolfsthal.

Mit den neuen Sprengköpfen sollen demnach Unterwasserraketen Trident D5 ausgerüstet werden. Damit ziele Washington angeblich darauf ab, Russland im Falle eines Konflikts in Osteuropa am Einsatz von Atomwaffen zu hindern. Mit seinen Aussagen beruft sich Wolfsthal auf die letzte Rohschrift der US-Atomstrategie. Das Schlussdokument soll Ende Januar erstmals seit acht Jahren vorgestellt werden. Der Quelle der Zeitung zufolge sollen die ursprünglichen Dokumentvarianten noch härter verfasst gewesen sein.

Die Autoren des Dokuments sollen Wolfsthal zufolge „eine eindeutig eindämmende Nachricht an Russland, Nordkorea und China“ schicken wollen, die in einer starken, zugleich aber bescheidenen Sprache verfasst sei. Jeder Versuch Russlands oder Nordkoreas, Atomwaffen einzusetzen, werde demnach gravierende Folgen haben.

In der neuen Strategie der nationalen Sicherheit der USA, die Ende 2017 vorgelegt wurde, sind Russland und China als Hauptbedrohungen dargestellt, die den geopolitischen Vorrang Washingtons angeblich bestritten und die Weltordnung zu ihrem Nutzen zu ändern versuchten.

Quelle: Sputnik

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