Bericht des Vizekommandanten der Volksmilizen (DVR) Volksrepublik Donezk vom 09. Januar 2018.

 

In der letzten Woche wurden in den Verbänden und Truppenteilen der Streitkräfte der DVR Vorlesungen und praktische Übungen mit Kommandeuren von Einheiten durchgeführt, um Kenntnisse zu erweitern, Fähigkeiten zu vervollkommnen und Fertigkeit zu festigen, die für die Ausführung der jeweils vorgesehenen Aufgaben notwendig sind. Es wurden Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus und zum Kampf gegen Diversions- und Erkundungsgruppen des Gegners durchgeführt.

Quelle: Save Donbass People / DONi

In den letzten 24 Stunden wurden 14 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von den Positionen der ukrainischen Streitkräfte aus festgestellt. In Richtung Donezk und Gorlowka haben die ukrainischen Truppen Mörser verwendet und 45 Mörsergeschosse verschiedenen Kalibers abgeschossen sowie mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen. Der Gegner hat die Artilleriebeschüsse in Richtung Mariupol fortgesetzt und acht Geschosse des Kalibers 122mm abgeschossen, außerdem hat er 14 mal Mörser des Kalibers 120 und 82mm sowie Schützenpanzerwaffen verwendet.Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche 49 mal das Regime der Feuereinstellung verletzt und 207 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm und beginnend mit dem 10. Januar 32 Artilleriegeschosse auf das Territorium der Republik abgeschossen.

In der Folge von Beschüssen von Seiten der ukrainischen Streitkräfte wurden drei friedliche Einwohner verletzt. In Golmowskij, Dolomitnoje, Sajzewo und Sachanka gab es Zerstörungen an acht Häusern, Strom- und Gasleitungen. Dem Beispiel der bekanntesten Terrororganisationen der Welt folgende hat die Ukraine beschlossen, eine Kampfdrohne zu verwenden. Aber bereits beim Anflug auf Sosnowskoje ist den Verteidigern der Republik gelungen, sie abzuschießen. Einige Teil der abgestürzten Drohnen werden auf einem Dia dargestellt, der Kampfsprengkopf wurde vor Ort durch Detonation zerstört. Nach allem zu urteilen war die Drohne dieses Mal dazu vorgesehen, einen Schlag auf eine Transformatorunterstation durchzuführen, über die die gesamte Stromversorgung des Dorfs läuft.
Außerdem wurde uns bekannt, dass die Drohne, die am 10. Dezember im Gebiet von Gorlowka von ukrainischen Soldaten abgeschossen wurde und angeblich den Streitkräften der DVR gehört, sich tatsächlich als ein Skywalker mit einem Wert von 400.000 Rubel (200.000 Griwna) erwies und von Freiwilligen für die ukrainischen Streitkräfte gekauft wurde. Und um die Vernichtung ihres Eigentums zu verheimlichen, haben sich die ukrainischen Streitkräfte nichts besseres ausgedacht, als ein Foto einer Drohne „Orlan-10“ russischer Produktion in die Nachrichten zu stellen, ohne es zu schaffen zu klären, dass die Streitkräfte der DVR nicht über diese verfügen.

Wir prognostizieren eine Fortsetzung des Terrors von Seiten der ukrainischen Streitkräfte in Richtung Gorlowka und Mariupol, dessen Ziel der Versuch, die Erwiderung des Feuers von Seiten der Republik zu erzwingen, uns fälschlicher Weise der Beschüsse von Positionen ukrainischer Soldaten zu beschuldigen sowie die Vernichtung von Infrastruktur- und Lebenserhaltungssysteme von Ortschaften der Republik ist.
Aber unsere Aufklärung arbeitet weitaus besser als die ukrainische, was es erlaubt, sich rechtzeitig auf Provokationen vorzubereiten oder Fälle von Kriegsverbrechen durch die ukrainische Seite aufzudecken.

So haben nach unserer Information über Trainings von Luftabwehrkräften zur Vernichtung einer amerikanischen Drohne „Global Hawk“ die genannten Abwehrraketenkomplexe „Buk“ schnell die eingenommenen Positionen verlassen und wurden auf einen provisorischen Dislokationspunkt verschoben. Einen Teil der Information über die Stationierung und Verschiebung dieser Waffen haben wir von örtlichen Einwohnern, die auf den zeitweise von der Ukraine kontrollierten Territorien leben, erhalten. Ich möchte den nicht gleichgültigen Menschen dafür danken und daran erinnern, dass die durch Sie erhaltenen Informationen über Verlagerungen durch die ukrainischen Streitkräfte uns dabei helfen, die Beendigung dieses Konflikts auf unblutige Weise näher zu bringen.
Von unserer Aufklärung wird weiter die Angabe von zu niedrigen Verlusten durch das Kommando der ukrainischen Streitkräfte festgestellt. Eine Analyse von Aufklärungsdaten sowie von Daten aus öffentlich zugänglichen Quellen zeigt, dass mehr als die Hälfte der Todesfälle verheimlicht wird.
So betrugen die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Dezember 2017 37, wobei in offiziellen Erklärungen des Stab der sogenannten „ATO“ nur 18 angegeben wurden.
Wenn man dabei die Statistik der letzten sechs Monate nimmt, so beträgt der Unterschied bereits das 2-2,5fache. Offiziell wird als Verluste 83 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte angegeben, was erheblich weniger ist als die tatsächlichen 191 Toten.
Diese Handlungsmethodik des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte hat einige Ursachen:
— erstens – der Versuch den moralisch-psychischen Zustand der Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aufrechtzuerhalten, die jeden Tag selbst beobachten, wie ihre Kameraden in die Leichenhalle gebracht werden, aber der Stab der „ATO“ sagt, dass es „keine Verluste“ gibt;
— und zweitens – potentiellen Einzuberufenden und zu Mobilisierenden nicht die Möglichkeit zu geben, die traurigen Perspektiven des Dienstes in der heutigen Armee der Ukraine zu erfahren und alles mögliche zu unternehmen, um dieser zu entgehen.

Wir verweilen nicht zufällig wieder bei der Mobilisierung, die langsam in der Ukraine beginnen wird.
Seit der Entscheidung über die Durchführung einer „siebten Welle“ im Dezember 2017 verbreiten ukrainische Massenmedien mit einer Regelmäßigkeit von mindestens einmal wöchentlich Erklärungen offizieller Persönlichkeiten des Verteidigungsministers, die diese Information dementieren.
Aber die Tatsachen zeugen vom Gegenteil. Die im Oblast Charkow begonnene „Erfassungskampagne“ ist dafür eine Bestätigung. Und die Erklärung des Militärkommissars des Oblastes N. Moseznzew, dass „dies nur eine allseitige Untersuchung potentieller Verteidiger der Ukraine ist und man zum Wehrdienst nicht vor Vollendung des 20. Lebensjahrs einberufen werden kann“, ist ein gewöhnlicher Versuch, die wahren Ursachen einer solchen Mobilisierungsaktivität zu verheimlichen.
Nach unseren Informationen werden analoge Maßnahmen in der nächsten Zeit in allen Militärkommissariaten der Ukraine beginnen. In erster Linie in den östlichen Oblasten. Ich möchte erwähnen, dass eine der Hauptaufgaben der genannten Mobilisierungswelle die Einberufung von Bürgern gerade der „unzuverlässigen“ Oblaste ist – Charkow, Dnjepropetrowsk, Cherson, Odessa – sowie der zeitweise von der Ukraine kontrollierten Teile des Donezker und Lugansker Oblast.
So versucht die ukrainische Regierung gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: den Mobilisierungsplan zu erfüllen und die Bürger dieser Oblaste durch den Mord an ihren Landsleuten in diesem Bürgerkrieg, den Kiew „ATO“ nennt, mit Blut zu „beschmutzen“.

Gesondert möchte ich auf die Lage der Dinge in den Verbänden der Landtruppen der ukrainischen Streitkräfte, genauer auf die Lage der Kommandeure und deren Beziehung zu den Untergebenen, eingehen.
Derzeit erinnern die Landtruppen der ukrainischen Streitkräfte zu einem großen Teil an einen mittelalterlichen Feudalstaat, der aus vielen kleinen Brigadefürstentümern besteht, die von Brigadekommandeursfürsten regiert werden. Die Ähnlichkeit wird noch dadurch größer, dass diese „Fürsten“ die Schmuggelwege berauben, die durch die Verantwortungsbereiche ihrer Brigaden gehen.
Allen ist bereits bekannt, wie seinerzeit der Kommandeur der 92. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Kokorjow bequem lebte. Als Geschenk zum seinem Geburtstag kam ein ziviles Orchester aus Kiew, das drei Tage lang am Stabsgebäude der Brigade spielte. Und zum Empfang wurde ihm ein Degen geschenkt, der mit Edelmetallen und Edelsteinen verziert war und für den Geld vom gesamten Personal der Brigade gesammelt wurde.
Eine nicht weniger leuchtende Persönlichkeit ist der Kommandeur der 54. mechanisierten Brigade Majstrenko, der die Einkünfte aus dem Schmuggel nicht mit den ihm unterstellten Nationalisten und georgischen Söldnern aus dem 25. Bataillon „Kiewskaja Rus“ teilte. Außerdem war nach unseren Informationen eine der Ursachen für die Konflikte die Weigerung des Bataillonskommandeurs, eine große Summe als Geschenk zum neuen Jahr für den Brigadekommandeur zu sammeln.

Es ist anzunehmen, dass das zur Ablösung von „Kiewskaja Rus“ gekommene nationalistische Bataillon „Donbass“ weniger geizig ist und alle Ware-Geld-Beziehungen zwischen dem Brigadekommandeur und dem Bataillonskommandeur schon vereinbart sind. Davon zeugt die Ankunft von Freiwilligen von ASAP Rescue im Verantwortungsbereich des Bataillons in Trawnewoje, über die, wie bekannt ist, die grundlegenden Wege zum „Waschen“ von Mitteln, die für die Leistung von humanitärer medizinischer und Unterstützung zur Evakuierung in der Zone der sogenannten „ATO“ vorgesehen sind, laufen.
Der Brigadekommandeur der 28. mechanisierten Brigade, der Kriegsverbrecher Subowskij, dessen unterstellte Einheiten derzeit Positionen von Granitnoje bis Nowotroizkoje einnehmen, hat Einnahmen aus dem Handel mit Drogen und Waffen. Dabei ist das Ausmaß der Verkäufe und der daran beteiligten Funktionsträger der Brigade so sehr gewachsen, dass der Verband eilig in einen ständigen Dislokationspunkt abgezogen wird, wo nun Amtsenthebungen und die Aufnahme von Strafverfahren erfolgen werden.

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