Die italienische Küstenwache hat vor der Küste Kalabriens über 200 Flüchtlinge und Migranten aufgesammelt. Die Menschen starteten ihre Reise offenbar in der Türkei.

Die italienische Küstenwache hat vor der Küste Kalabriens 264 Flüchtlinge und Migranten aufgesammelt. Ihr Boot sei von einem Flugzeug der EU-Grenzschutzbehörde Frontex gesichtet worden, teilte ein Sprecher der Küstenwache am Donnerstag mit.

Es sei wahrscheinlich aus der Türkei gekommen. An der Rettungsaktion vor der süditalienischen Hafenstadt Crotone waren demnach mehrere Schiffe der Küstenwache und ein im Auftrag von Frontex fahrendes britisches Schiff beteiligt.

Im Dezember 2014 und Januar 2015 hatten Schlepper rund sechs Schiffe mit hunderten Flüchtlingen und Migranten vor der italienischen Küste sich selbst überlassen. Sie waren damals in der Türkei gestartet.

In der Flüchtlingskrise war das Jahr 2017 für Italien ein Wendepunkt: Wegen einer Unterstützung der libyschen Küstenwache durch Italien ging die Zahl der Bootsflüchtlinge stark zurück.

Insgesamt sank die Zahl der Menschen, die sich in oftmals überfüllten und nicht seetauglichen Booten auf die Fahrt nach Europa machen, um 35 Prozent auf etwa 119.000.

Quelle: Epochtimes

 

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