Der brennende iranische Öltanker „Sanchi“ ist in die ausschließliche Wirtschaftszone Japans getrieben, meldet Reuters am Freitag unter Berufung auf die japanische Küstenwache.

Das Schiff befand sich demzufolge am Freitagmorgen (GTM) etwa 286 Kilometer von der Insel Amami Oshima (gehört zur Präfektur Kagoshima) entfernt und driftet mit einer Geschwindigkeit von 2,2 Kilometerstunden nach Südwesten

In der Nacht auf Sonntag war der Öltanker „Sanchi“, der der führenden iranischen Reederei National Iranian Tanker Co gehört und unter panamaischer Flagge fuhr, vor der ostchinesischen Küste mit einem Frachter kollidiert. Der Tanker hatte fast eine Million Barrel Rohöl an Bord, dass er nach Südkorea bringen sollte. Bei der Kollision war es zu einem Brand gekommen, 32 Menschen werden vermisst.

Laut dem Sender CCTV führte der Brand zum Austritt von Giftgasen. Das Feuer verbreitete sich zudem auf das umliegende Gewässer.

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