Die USA planen erneut die Ausweitung der antirussischen Sanktionen. Laut dem Kreml-Sprecher Dmitrij Peskow wird es mit aller Sicherheit eine Reaktion von Moskau geben – allerdings erst, nachdem die neue US-Sanktionsliste offiziell vorliegt, melden russische Medien.

Laut Peskow wird der russische Präsident, Wladimir Putin, eine Entscheidung über mögliche Gegenmaßnahmen treffen, sobald das Dokument zu den neuen US-Sanktionen offiziell von Washington veröffentlicht ist.

„Sanktionsmaßnahmen rufen in der Regel immer Gegenmaßnahmen hervor. In diesem Fall bleibt das Prinzip der Gegenseitigkeit der Eckstein (unserer Politik – Anm. d. Red.)“, betonte der Sprecher.

In welchem konkreten Umfang etwas unternommen werde – solle es eine Spiegelantwort geben oder nicht – werde sich aber vor allem an den Interessen Russlands orientieren, so Peskow weiter.

Zudem betonte er, dass die neue US-Sanktionsliste genauestens geprüft werden würde. Eine Sanktionsliste bedeute nicht automatisch eine neue reale Runde von Sanktionen und Gegensanktionen.

Am 11. Januar erklärte Steven Mnuchin, Finanzminister der Vereinigten Staaten, dass Washington in Kürze neue Sanktionen gegen russische Bürger auflegen werde.

Nach Angaben der russischen Zeitung „Kommersant“ sollen hochrangige russische Beamte und Geschäftsleute aus dem nächsten Umfeld der russischen Führung auf diese Liste gesetzt werden.

Im Oktober 2017 veröffentlichte das US-Außenministerium eine Liste von 33 russischen Unternehmen, mit denen die Kooperation untersagt ist. Sollten ausländische Firmen dies dennoch tun, drohen ihnen ebenfalls US-Sanktionen, die ab Februar 2018 eingeführt werden könnten.Die potentiellen Sanktionen gegen Kooperationspartner sollen dabei nach Washingtons Konzept jedes Unternehmen und jede Person treffen – unabhängig von ihrem Ursprungsland.

Quelle: Sputnik

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