Vertreter von 54 Ländern Afrikas haben den amerikanischen Staatschef Donald Trump aufgefordert, sich für die Äußerung über „Drecksloch-Länder“ zu entschuldigen.

Die afrikanischen UN-Botschafter haben nach ihrer Sondersitzung, die Trumps Erklärung gewidmet war, ihre Besorgnis über die „wachsende Tendenz in der US-Regierung hinsichtlich Afrikas und der Menschen afrikanischer Herkunft“ geäußert, „die das Ansehen des Kontinents und seiner Bewohner in Misskredit bringt“, berichtet die Zeitung „Times of Israel“ am Samstag.

Die afrikanischen Länder seien „äußerst empört“ über diese Worte des US-Präsidenten, schreibt die Zeitung.

Laut Medienmeldungen hatte US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen mit Senatoren, bei dem es um das neue Einwanderungsgesetz gegangen war, die Einreise von Menschen aus „Drecksloch“-Ländern kritisiert. Trump hatte damit einen Vorstoß von Politikern abgelehnt, denen es um Änderungen für Migranten aus Haiti und Afrika gegangen sei. Er meinte, dass man mehr Migranten aus solchen Ländern wie zum Beispiel Norwegen aufnehmen sollte. Der US-Präsident hatte sich am Mittwoch mit der norwegischen Ministerpräsidenten Erna Solberg getroffen.

Quelle: Sputnik