Die ehemalige US-Außenministerin Condoleezza Rice hat den Staatschef Nordkoreas, Kim Jong-un, in einem Interview mit CNN als „recht klug“ bezeichnet.

Die Ex-Außenministerin der Vereinigten Staaten hob gegenüber CNN hervor, dass „die Herangehensweise (von Kim Jong-un) hinsichtlich Südkoreas vernünftig war; die Entscheidung, an der Olympiade teilzunehmen, ebenfalls“.

Zugleich meinte sie, dass sich Kim Jong-un in einer größeren Isolation als sein Vater Kim Jong-il befinde und „möglicherweise unbesonnener ist“.

„Manchmal denke ich, ob er es wirklich glaubt, wenn er sagt: ‚Ich kann die USA vernichten‘, wo doch anscheinend jeder, der ihm etwas mitteilt, was er nicht hören will, getötet wird“, erklärte Rice im Interview mit CNN.

Am vergangenen Freitag hatte US-Präsident Donald Trump die Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen 2018 unterstützt und eingeräumt, dass er anstelle der nordkoreanischen Behörden „auch so gehandelt hätte“.

Wie Russlands Präsident Wladimir Putin zuvor äußerte, hat der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un im Gegenüberstehen mit den USA „die Partie gewonnen“ und verfügt jetzt über eine Rakete mit globaler Reichweite.

Condoleezza Rice war von Januar 2005 bis Januar 2009 Außenministerin der USA. Sie war zudem die erste Farbige und zweite Frau nach Madeleine Albright in diesem Amt.

Quelle: Sputnik