Nordkorea hat den Vereinigten Staaten vorgeworfen, die Wiederherstellung des innerkoreanischen Dialogs stören zu wollen, was angesichts der von Washington gemachten Versprechungen geschieht, die Sanktionen und den Druck nicht zu mildern, bis Pjöngjang auf sein Nuklear- und Raketenprogramm verzichtet.

Wie die nordkoreanische Tageszeitung „Rodong Sinmun“ hervorhebt, stellen die Pläne Washingtons, „im Raum der Korea-Halbinsel eigene strategische militärische Aktiva zu stationieren“, einen „Schlag gegen die Atmosphäre der Aussöhnung“ dar.

Die Zeitung warnt, dass die nordkoreanische Führung „über verschiedenste Möglichkeiten verfügt“, die „zu erforderlicher Zeit“ in Bezug auf Washington zum Einsatz kommen können.

Zuvor hatten London und Tokio dazu aufgerufen, den Druck auf Pjöngjang zu verstärken.

Siebzehn Länder, einschließlich der USA, haben zudem vereinbart, Schiffe und Frachten abzufangen, die gegen die hinsichtlich Nordkoreas verhängten Sanktionen verstoßen.

Delegationen von Nord- und Südkorea hatten am 9. Januar ihre Verhandlungen auf Ministerebene gestartet. Das Treffen fand im sogenannten „Friedenshaus“ im Grenzort Panmunjom in der demilitarisierten Zone statt, wo Vertreter der zwei koreanischen Staaten früher mehrmals zusammengekommen waren. Im Mittelpunkt stand die Teilnahme Nordkoreas an der Olympiade in Pyeongchang und die Verbesserung der Beziehungen zwischen Nord- und Südkorea.

Quelle: Sputnik

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