Die spanische Regierung schlägt Alarm: immer mehr „Flüchtlings“schiffe landen in Spanien an. Gleichzeitig geht die Zahl der Ankünfte in Italien und Griechenland deutlich zurück. 2017 hat sich die Zahl der Bootsmigranten, die über das Mittelmeer nach Spanien gelangten, mehr als verdoppelt – auf nahezu 22.000, die höchste Zahl, die jemals an der spanischen Festlandküste registriert wurde. Für 2018 wird erwartet, daß sich dieser Trend fortsetzt.

Via Zuerst!

Der spanische Regierungschef Rajoy appellierte bereits an die EU, sein Land nicht mit der Herausforderung alleine zu lassen. Das Vorgehen gegen die Schleppermafia müsse verschärft und die Absicherung der Meeresgrenzen weiter verbessert werden. „Unsere fundamentale Rolle beim Grenzschutz muß von der EU anerkannt werden”, sagte Rajoy dieser Tage auf dem Gipfel der südlichen EU-Länder in Rom.

Neu ist auch die Entwicklung, daß immer mehr „Flüchtlinge“ über die Pyrenäen und die Alpen nach Frankreich zu kommen versuchen. Zwischen Italien und Frankreich haben in den letzten vier Monaten 1600 Migranten versucht, die Alpen zu überqueren. Sogenannte „Flüchtlingshelfer“ müssen an diesem Abschnitt der Zuwanderungsfront vorsichtig sein, denn das französische Gesetz gestattet es nicht, illegalen „Flüchtlingen“ Hilfe zu leisten.

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