Deutschland und Frankreich haben den Vorstoß von US-Präsident Donald Trump zur Nachverhandlung des Atomabkommens mit Iran erneut abgelehnt.

Via ParsToday

In Berlin sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag, die Bundesregierung werde sich ganz sicher weiter für den Erhalt und die vollständige und unveränderte Umsetzung des Iran-Abkommens einsetzen. Er erklärte, dass sich Deutschland genauer darüber informieren werde, was die USA in Bezug auf den Nuklearvertrag wollen.

Gleichzeitig bekräftigte das französische Außenministerium in einer Erklärung, dass das Atomabkommen von allen Unterzeichnerstaaten eingehalten werden müsse.

Die serbische Zeitung Politika schrieb in einem Artikel, dass der US-Präsident eine Nachverhandlung des Atomabkommens fordere. Seine Forderung sei jedoch von Iran und anderen Vertragspartnern abgelehnt worden. Die Zeitung schrieb weiter, dass die Inspekteure der Internationalen Atomenergieagentur, IAEA, in ihren bisher 9 Berichten nach der Besichtigung der iranischen Atomanlagen das Festhalten Teherans an dem Atomabkommen bestätigt haben.

US-Präsident Donald Trump gab zwar am Freitag, dem 12. Januar 2018, bekannt, dass er zum letzten Mal die nuklearbezogenen Sanktionen gegen Iran verlängere, gleichzeitig forderte er jedoch die weiteren Unterzeichnerstaaten auf, die von ihm gewünschten Änderungen am Atomvertrag vorzunehmen. Auf diese Forderung zeigte man keine positive Reaktion.

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