Die von den USA angekündigten sogenannten „Grenzsicherheitstruppen“ in Syrien werden nicht nur von Rußland und Syrien, sondern auch von der Türkei heftig kritisiert. Auch Ankara sieht in dem Vorhaben ein Sicherheitsrisiko. Präsident Erdogan erklärte jetzt, Aufgabe seines Landes sei es nun, die sich abzeichnende Bedrohung auszuschalten, noch bevor sie überhaupt entstehe.

Via Zuerst!

Wörtlich sagte Erdogan. „Wenn die USA eine Kooperation mit diesen wilden Lebewesen in Gang setzen wollen, ist das ihre Sache. Wir werden das aber nicht zulassen.“ Die türkische Armee werde die Kräfte der syrischen Kurden in Afrin auch weiter beschießen. „Unsere Luftstreitkräfte werden hoffentlich in der nächsten Zeit das Problem in Afrin lösen.“ Der Einsatz könne jederzeit beginnen.

Die US-geführte Anti-IS-Koalition formiert derzeit auf dem von ihr kontrollierten syrischen Territorium eine angebliche „Grenzsicherheitstruppe“, deren endgültige  Stärke auf rund 30.000 Mann beziffert wird. Diese soll zur Hälfte aus Soldaten der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (DKS) bestehen. Die neue Truppe soll entlang des Euphrat sowie entlang der Grenze zum Irak und der Türkei stationiert werden. Sie solle „die freie Bewegung von IS-Terroristen und Transport illegaler Waren unterbinden“, heißt es offiziell. Tatsache ist allerdings, daß die Truppe ebenso wie die Anwesenheit von US-Truppen in Syrien illegal ist.

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