Der US-Botschafter in Russland, John Huntsman, hat am Dienstag erklärt, dass die Veröffentlichung des sogenannten „Kreml-Berichts“ keine automatische Verhängung von Sanktionen gegen Russland bedeutet. Der Chef des Ausschusses für Informationspolitik beim Föderationsrat, Alexej Puschkow, hat diese Aussagen kommentiert.

„Was auch immer Huntsman gesagt hat, haben die neuen US-Sanktionen zum Ziel, der Konfrontation mit Russland einen unumkehrbaren Charakter zu verleihen. Der erste überstürzte Aufsprung von (dem ehemaligen Präsidenten Barack) Obama wird in die Politik einer dauerhaften Belagerung umgewertet“, schrieb der Politiker in seinem Twitter-Account.

Der sogenannte „Kreml-Bericht“ soll dem Kongress bereits Ende Januar zur Begutachtung vorgelegt werden und eine Liste von Personen aus dem engsten Kreis um den russischen Präsidenten Wladimir Putin beinhalten. Laut der russischen Zeitung „Kommersant“ bezieht sich diese auf circa 50 hochrangige Beamte und Geschäftsleute.

Am 11. Januar erklärte Steven Mnuchin, Finanzminister der Vereinigten Staaten, dass Washington in Kürze neue Sanktionen gegen russische Bürger auferlegen werde.

Laut dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wird der russische Präsident Wladimir Putin nach der offiziellen Veröffentlichung der neuen US-Sanktionen eine Entscheidung über mögliche Gegenmaßnahmen treffen.

Quelle: Sputnik

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