Bei Anschlägen in Syrien und um Irak sind im vergangenen Jahr offenbar deutlich weniger Menschen getötet worden als noch 2016.

Bei Anschlägen in Syrien und um Irak sind im vergangenen Jahr laut einer Studie deutlich weniger Menschen getötet worden als noch 2016.

Im Irak sei die Zahl der Opfer durch Angriffe der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) und anderer militanter Gruppen um 60 Prozent auf 3378 Tote zurückgegangen, teilte das in London ansässige Institut IHS Jane’s am Donnerstag mit.

In Syrien seien 3641 Menschen durch Anschläge getötet worden und damit knapp 44 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die IS-Miliz hatte im Juni 2014 ein „Kalifat“ in großen Teilen Syriens und des Irak ausgerufen. Seit 2015 sind die Dschihadisten aber auf dem Rückzug.

Im Dezember verkündete Iraks Regierungschef Haider al-Abadi den Sieg der Regierungstruppen über die Dschihadisten. Kurz zuvor hatte bereits Russland erklärt, dass der IS in Syrien vollständig besiegt sei.

Quelle: Epochtimes