Die amerikanischen Militärs setzen laut der offiziellen Erklärung des Pentagons die Ausbildung von lokalen Truppen in Syrien fort. Von der Schaffung von Grenzsicherheitskräften oder einer neuen Armee ist aber keine Rede.

In dem Dokument heißt es, die Militäroperation gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) sei noch nicht zu Ende, da die Lage in den von den Terroristen befreiten Gebieten stabilisiert werden müsse. Die USA würden in Syrien die Interessen der Türkei berücksichtigen und sie als legitim erachten.

Am 14. Januar hatte die von den USA angeführte Koalition über ihr Vorhaben mitgeteilt, auf der Basis der syrischen Opposition dreißigtausend Mann starke Grenzsicherheitskräfte zu bilden. Momentan würden dafür 230 Menschen in Trainingslagern ausgebildet. Die Türkei wehrte sich gegen diese Initiative. Somit bestellte Ankara zwei Mal den interimistischen Geschäftsträger der USA ein und machte deutlich, dass diese Schritte den Kampf gegen den IS unterminieren.

Quelle: Sputnik

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