Die amerikanischen Militärs setzen laut der offiziellen Erklärung des Pentagons die Ausbildung von lokalen Truppen in Syrien fort. Von der Schaffung von Grenzsicherheitskräften oder einer neuen Armee ist aber keine Rede.

US-Verteidigungsminister James Mattis hat während dem gemeinsamen Abendessen vor der Ministertagung westlicher Staaten zur Nordkorea-Krise in Vancouver erklärt, dass Washington einen Plan für einen Krieg mit Nordkorea besitze. Dies berichtet die Agentur Kyodo.

Falls die diplomatische Regelung der Krise auf der koreanischen Halbinsel scheitere, hätten die USA bereits einen Kriegsplan für Nordkorea vorbereitet, so eine Quelle eines der Länder.

Laut der Quelle sagte Mattis zudem, dass auch ein Treffen der Verteidigungsminister stattfinden könne, falls die Gespräche der Außenminister keine Fortschritte bei der Regelung der Nordkorea-Krise erzielen würden.

Zuvor hatten die amerikanischen Wissenschaftler Robert Norris und Hans M. Kristensen einen Artikel im „Bulletin of Atomic Scientists“ veröffentlicht. Darin sind Informationen darüber zu finden, dass Nordkorea derzeit über bis zu 20 Atomsprengköpfe verfügen könne. Zudem habe Pjöngjang genug Material für die Produktion von 30 bis 60 weiteren Atomsprengköpfen.

Der Stabschef des Weißen Hauses, John Kelly, sagte dabei laut dem TV-Sender „Fox News“, dass die USA „offene Kanäle“ der Kommunikation mit Nordkorea habe.

Zwischen dem 15. und dem 17. Januar hatte in Vancouver eine Ministertagung westlicher Staaten zur Situation auf der koreanischen Halbinsel stattgefunden. Die Außenminister der teilnehmenden Staaten sollten dabei Vorschläge zur Erhöhung der Sicherheit und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel unterbreiten.

Die Situation auf der koreanischen Halbinsel verschlechterte sich im Jahr 2017 dramatisch, nachdem Nordkorea eine Reihe von Raketenstarts sowie einen Atomtest durchgeführt hatte. Im Dezember verhängte der UN-Sicherheitsrat neue internationale Sanktionen gegen das Land.

Quelle: Sputnik

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