US-Präsident Donald Trump hat nicht ausgeschlossen, dass zwischen seinem Land und China ein Handelskrieg ausbrechen kann. Dies berichtet die Agentur Reuters.

Trump äußerte zwar die Hoffnung auf eine Vermeidung des Krieges, er könne aber  nicht garantieren, dass es zu keinem Krieg kommen werde.

„Ich glaube nicht, und hoffe, dass es nicht dazu kommt“, sagte Trump in einem Interview mit der Agentur Reuters. „Wenn aber einer ausbricht, dann bricht er eben aus.“

Trump teilte zusammen mit seinem Wirtschaftsberater Gary Cohn mit, seine Administration plane Gegenmaßnahmen gegen China. Damit sollen Veränderungen in dessen Politik erreicht werden, die US-Unternehmen zur Übergabe von geistigem Eigentum an das Land veranlasst hätte. Dies habe zu kolossalen Verlusten geführt, so der US-Präsident.

Er betonte, dass Washington eine große Strafe bei Verletzungen der geistigen Eigentumsrechte in China erwäge. Konkrete Zahlen nannte der US-Präsident allerdings keine.

Zuvor hatten die USA offiziell ihre Besorgnis über die chinesische Politik geäußert. Am 19. August leitete der US-Handelsvertreter, Robert Lighthizer, im Auftrag von Trump eine Untersuchung wegen des Verdachts auf die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums sowie wegen der Diskriminierung und Einschränkung des amerikanischen Handels durch die chinesische Regierung ein. Peking hatte versprochen,  auf alle möglichen Handelsbeschränkungen zu reagieren.

Quelle: Sputnik

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