Der türkische Generalstabschef Hulusi Akar und der Geheimdienstchef Hakan Fidan haben am Donnerstag in Moskau mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu und Generalstabschef Waleri Gerassimow unter anderem über Syrien beraten. Zuvor hatte Syrien gedroht, türkische Jets abzuschießen.

Verteidigungsminister Schoigu habe mit Akar und Fidan die Situation im Nahen Osten und „andere aktuelle Themen von gegenseitigem Interesse“ erörtert, teilte das russische Verteidigungsamt mit. Außer dass das Treffen „in konstruktiver Atmosphäre verlief“, wurden keine weiteren Details veröffentlicht.

Der russische Generalstab war etwas konkreter: Bei dem Treffen der türkischen Offiziellen mit Generalstabschef Waleri Gerassimow habe die Situation in Syrien im Mittelpunkt gestanden. Man habe unter anderem über die „Umsetzung der Vereinbarungen über die Deeskalationszonen und die Aufrechterhaltung der Waffenruhe in diesen Zonen“ und über die militärische Kooperation zwischen Russland und der Türkei gesprochen.

Zuvor am Donnerstag hatte die syrische Regierung die Türkei vor neuen militärischen Aktivitäten auf syrischem Boden gewarnt. Die syrische Flugabwehr würde türkische Kampfjets im Falle einer Aggression abschießen, hieß es aus Damaskus.

Quelle: Sputnik

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